Lineare Funktionen: Definitionsbereich & Co.

Lineare Funktionen: Definitionsbereich & Co.

Warum ist das Bestimmen des Definitionsbereichs wichtig?

Das Bestimmen des Definitionsbereichs gehört zu den wichtigsten Grundlagen der Mathematik. Viele Aufgaben zu Funktionen lassen sich nur dann korrekt lösen, wenn bekannt ist, für welche Werte eine Funktion überhaupt definiert ist. Wer den Definitionsbereich bestimmen kann, versteht mathematische Zusammenhänge besser und erkennt schneller mögliche Fehlerquellen.Besonders bei der Untersuchung von Funktionen spielt der Definitionsbereich eine zentrale Rolle. Er bildet die Grundlage für die Analyse weiterer Eigenschaften wie Wertebereich, Symmetrie und Monotonie.

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Definitionsbereich bestimmen bei linearen Funktionen

Bei linearen Funktionen ist das Definitionsbereich bestimmen häufig besonders einfach. Eine lineare Funktion besitzt meist die Form:

f(x) = mx + b

Da für jede beliebige Zahl ein Funktionswert berechnet werden kann, besteht der Definitionsbereich in der Regel aus allen reellen Zahlen.

Trotzdem ist das Verständnis des Definitionsbereichs wichtig, da spätere Funktionstypen wie Bruchfunktionen oder Wurzelfunktionen Einschränkungen besitzen können.

Wertebereich bestimmen und verstehen

Neben dem Definitionsbereich ist auch der Wertebereich eine wichtige Eigenschaft von Funktionen. Beim Wertebereich bestimmen untersucht man, welche Funktionswerte eine Funktion annehmen kann.

Der Wertebereich hängt direkt mit dem Definitionsbereich zusammen. Erst wenn bekannt ist, welche Eingabewerte erlaubt sind, kann untersucht werden, welche Ausgabewerte entstehen.

Das gemeinsame Verständnis von Definitionsbereich und Wertebereich hilft dabei, Funktionen vollständig zu beschreiben.

Symmetrie von Funktionen erkennen

Die Symmetrie ist eine wichtige Eigenschaft von Funktionsgraphen. Viele mathematische Aufgaben verlangen das Erkennen von Achsensymmetrie oder Punktsymmetrie.

Eine Funktion ist achsensymmetrisch zur y-Achse, wenn beide Seiten des Graphen spiegelbildlich verlaufen. Eine Funktion ist punktsymmetrisch zum Ursprung, wenn sich bestimmte Punkte gegenüberliegen und durch eine Drehung um 180 Grad ineinander übergehen.

Die Untersuchung der Symmetrie erleichtert die Analyse von Funktionen und hilft dabei, Funktionsgraphen schneller zu verstehen.

Monotonie untersuchen

Bei der Monotonie wird untersucht, wie sich eine Funktion verhält.

Eine Funktion kann:

  • monoton steigend sein
  • monoton fallend sein
  • in einzelnen Bereichen steigen und fallen

Die Monotonie liefert wichtige Informationen über den Verlauf eines Graphen. Wer die Monotonie untersucht, erkennt schneller, wie sich Funktionswerte verändern.

Funktionen analysieren und verstehen

Beim Analysieren von Funktionen werden verschiedene Eigenschaften untersucht. Dazu gehören:

  • Definitionsbereich bestimmen
  • Wertebereich bestimmen
  • Symmetrie erkennen
  • Monotonie untersuchen
  • Funktionsgraphen beschreiben

Diese Fähigkeiten helfen dabei, mathematische Aufgaben sicherer und schneller zu lösen.

Warum mit einem Mathe-Spiel lernen?

Viele Schülerinnen und Schüler lernen erfolgreicher, wenn sie aktiv mitarbeiten. Das Pferderennen verbindet mathemisches Lernen mit spielerischen Elementen und sorgt für zusätzliche Motivation.

Durch wiederholtes Üben werden wichtige Inhalte gefestigt und Zusammenhänge leichter verstanden. Gleichzeitig erhältst du direktes Feedback zu deinen Antworten und kannst deinen Lernfortschritt beobachten.

Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen

Die Themen Definitionsbereich, Wertebereich, Symmetrie und Monotonie gehören zu den häufigsten Inhalten im Mathematikunterricht. Sie tauchen regelmäßig in Klassenarbeiten, Tests und Prüfungen auf.

Mit diesem Mathe-Spiel kannst du dein Wissen gezielt trainieren und typische Aufgabenstellungen üben. Dadurch gewinnst du mehr Sicherheit und verbesserst deine mathematischen Fähigkeiten Schritt für Schritt.

Weitere Themen zum Üben

Wenn du den Definitionsbereich bestimmen kannst, solltest du auch folgende Themen trainieren:

  • Nullstellen berechnen
  • Funktionsgleichungen aufstellen
  • Lineare Funktionen verstehen
  • Funktionen erkennen
  • Steigung berechnen
  • Graphen analysieren

Diese Themen bauen aufeinander auf und helfen dir dabei, Funktionen umfassend zu verstehen.

Jetzt Definitionsbereich bestimmen üben

Trainiere den Definitionsbereich, den Wertebereich, die Symmetrie und die Monotonie von Funktionen in einem interaktiven Pferderennen. Verbessere dein mathematisches Verständnis und bereite dich optimal auf Klassenarbeiten, Tests und Prüfungen vor.

Zum Mathe-Spiel:

 

Lineare Funktionen: Definitionsbereich & Co.

Lineare Funktionen: Begriffe

Begriffe der linearen Funktion – Steigung, Nullstelle und Funktionsgleichung verstehen

Begriffe der linearen Funktion gehören zu den wichtigsten Grundlagen der Mathematik. In diesem interaktiven Mathe-Spiel lernst du die wichtigsten Fachbegriffe rund um die lineare Funktion kennen und übst deren Bedeutung spielerisch. Das Pferderennen hilft dir dabei, mathematische Zusammenhänge besser zu verstehen und dein Wissen zu linearen Funktionen nachhaltig zu festigen.

Was lernst du in diesem Spiel?

Mit diesem Lernspiel trainierst du wichtige Begriffe der linearen Funktion:

  • Steigung
  • Nullstelle
  • y-Achsenabschnitt
  • Funktionsgleichung
  • Graph einer Funktion
  • Koordinatensystem
  • x-Achse und y-Achse
  • lineare Funktion verstehen

Durch regelmäßiges Üben lernst du die Bedeutung der einzelnen Begriffe kennen und kannst mathematische Aufgaben sicherer lösen.

Was ist eine lineare Funktion?

Eine lineare Funktion beschreibt einen Zusammenhang zwischen zwei Größen. Der Graph einer linearen Funktion ist immer eine Gerade. Lineare Funktionen begegnen Schülerinnen und Schülern häufig im Mathematikunterricht und bilden die Grundlage für viele weitere Themen.

Eine lineare Funktion wird meistens in folgender Form dargestellt:

y = mx + b

Dabei haben die einzelnen Bestandteile eine wichtige Bedeutung.

Was bedeutet die Steigung?

Die Steigung gibt an, wie stark eine Gerade steigt oder fällt. Sie wird mit dem Buchstaben m bezeichnet.

  • Positive Steigung: Die Gerade steigt.
  • Negative Steigung: Die Gerade fällt.
  • Steigung 0: Die Gerade verläuft waagerecht.

Die Steigung gehört zu den wichtigsten Begriffen der linearen Funktion und spielt bei vielen Aufgaben eine zentrale Rolle.

Was ist der y-Achsenabschnitt?

Der y-Achsenabschnitt wird mit b bezeichnet. Er gibt an, an welcher Stelle die Gerade die y-Achse schneidet.

Kennt man die Steigung und den y-Achsenabschnitt, kann man die Funktionsgleichung einer linearen Funktion aufstellen.

Was ist eine Nullstelle?

Die Nullstelle ist der Punkt, an dem der Graph die x-Achse schneidet. An dieser Stelle besitzt die Funktion den Wert Null.

Das Bestimmen von Nullstellen gehört zu den häufigsten Aufgaben bei linearen Funktionen und ist eine wichtige mathematische Grundfertigkeit.

Was ist eine Funktionsgleichung?

Die Funktionsgleichung beschreibt den Zusammenhang zwischen den Variablen einer Funktion. Mit ihrer Hilfe können Funktionswerte berechnet und Graphen gezeichnet werden.

Eine typische Funktionsgleichung lautet:

y = 2x + 3

Hier beträgt die Steigung 2 und der y-Achsenabschnitt 3.

Was ist ein Graph?

Der Graph einer linearen Funktion stellt die Funktion im Koordinatensystem dar. Anhand des Graphen können viele Eigenschaften einer Funktion erkannt werden.

Zum Beispiel:

  • Steigung der Geraden
  • y-Achsenabschnitt
  • Nullstelle
  • Verlauf der Funktion

Deshalb gehört das Lesen und Verstehen von Graphen zu den wichtigsten mathematischen Fähigkeiten.

Beispiel einer linearen Funktion

Betrachte die Funktion:

y = 3x + 2

Bei dieser Funktion gilt:

  • Steigung = 3
  • y-Achsenabschnitt = 2
  • Graph = Gerade
  • Nullstelle kann berechnet werden

An diesem Beispiel wird deutlich, wie die einzelnen Begriffe der linearen Funktion zusammenhängen.

Spielanleitung

Du kannst das Pferderennen alleine gegen den Computer oder gemeinsam mit Freunden spielen.

Alleine spielen

Beantworte die Fragen zu den Begriffen der linearen Funktion und bringe dein Pferd als Erster ins Ziel.

Mit Freunden spielen

Klicke auf „OK“ und anschließend auf „Mit Freunden spielen“. Wähle einen Avatar aus. Deine Freunde können dieselbe Seite auf ihrem Smartphone, Tablet oder Computer öffnen und ebenfalls teilnehmen.

Warum mit Mathe-Spielen lernen?

Mathe-Spiele fördern Motivation und Lernerfolg. Durch aktives Lernen werden mathematische Inhalte besser verstanden und langfristig gespeichert.

Das Pferderennen verbindet Lernen mit Spaß und hilft dabei, wichtige Begriffe der linearen Funktion dauerhaft zu verinnerlichen.

Häufige Fragen

Was sind Begriffe der linearen Funktion?

Dazu gehören unter anderem Steigung, Nullstelle, y-Achsenabschnitt, Funktionsgleichung und Graph.

Was ist die Steigung?

Die Steigung beschreibt, wie stark eine Gerade steigt oder fällt.

Was ist eine Nullstelle?

Die Nullstelle ist der Schnittpunkt des Graphen mit der x-Achse.

Was ist der y-Achsenabschnitt?

Der y-Achsenabschnitt zeigt, an welcher Stelle die Gerade die y-Achse schneidet.

Warum sind diese Begriffe wichtig?

Die Begriffe der linearen Funktion bilden die Grundlage für viele mathematische Themen und helfen beim Verständnis von Funktionen und Graphen.

Weitere Mathe-Spiele

  • Nullstellen berechnen
  • Funktionsgleichungen aufstellen
  • Definitionsbereich bestimmen
  • Funktionen erkennen
  • Vektorenrechnung
  • Skalarprodukt
  • Kreuzprodukt

Jetzt Begriffe der linearen Funktion üben

Trainiere die wichtigsten Begriffe der linearen Funktion in einem interaktiven Pferderennen. Verbessere dein Verständnis für Steigung, Nullstelle, y-Achsenabschnitt und Funktionsgleichung und bereite dich optimal auf den Mathematikunterricht vor.

Zum Mathe-Spiel:

Schulstoff merken

Schulstoff merken

Schulstoff merken: Warum Lernen oft schneller vergessen wird als gedacht

„Ich habe das gestern noch gekonnt…“

Diesen Satz hören viele Eltern – und viele Schülerinnen und Schüler sagen ihn selbst frustriert vor der nächsten Klassenarbeit.

 

Gestern verstanden.
Heute wieder weg.

Und genau das sorgt oft für das Gefühl:
„Ich lerne doch – warum bleibt nichts hängen?“

Die gute Nachricht ist: Das Problem liegt häufig nicht am Lernen selbst. Sondern daran, wie gelernt wird.

Häufig  sieht man immer wieder denselben Fehler:
Viele Kinder verbringen viel Zeit mit Lernen – aber ihr Gehirn arbeitet dabei zu passiv.

Und genau deshalb verschwindet der Stoff oft schneller wieder, als er gelernt wurde.

Warum unser Gehirn so schnell vergisst

Vergessen ist zunächst einmal völlig normal.

Unser Gehirn entscheidet ständig:

  • Was ist wichtig?
  • Was brauche ich später noch?
  • Was kann aussortiert werden?

Neue Informationen werden deshalb nicht automatisch dauerhaft gespeichert.

Wenn Inhalte nur kurz angeschaut oder einmal gelernt werden, bewertet das Gehirn sie oft als:
„nicht wichtig genug“.

Und genau deshalb ist nach wenigen Tagen vieles wieder verschwunden.

Das bedeutet nicht:
„Mein Kind kann nicht lernen.“

Sondern oft nur:
Das Gehirn hatte noch nicht genug Gründe, die Information dauerhaft zu speichern.

Die Vergessenskurve: Warum Wiederholen so wichtig ist

Bereits nach kurzer Zeit beginnt unser Gehirn, neue Inhalte wieder zu vergessen.

Ohne Wiederholung geht ein großer Teil des Gelernten oft schon innerhalb von 24 Stunden verloren.

Viele Schülerinnen und Schüler erleben deshalb Folgendes:

  • Am Abend vor dem Test klappt alles
  • Zwei Tage später ist vieles wieder weg

Das ist kein Zeichen von Faulheit oder mangelnder Intelligenz.
Es ist normale Gehirnbiologie.

Der entscheidende Punkt ist:
Nicht wie lange gelernt wird sondern wie oft und wie aktiv das Gehirn Inhalte wieder abrufen muss.

Der größte Fehler beim Lernen

Viele Kinder lernen so:

  • lesen
  • markieren
  • nochmal lesen
  • Aufgaben anschauen

Das fühlt sich nach Lernen an. Aber das Gehirn bleibt dabei oft erstaunlich passiv.

Wirkliches Behalten entsteht erst dann, wenn Informationen aktiv aus dem Gedächtnis abgerufen werden müssen.

Nicht:
„Ich erkenne die Lösung.“

Sondern:
„Ich kann sie ohne Hilfe erklären.“

Genau dieser Unterschied entscheidet darüber, ob Wissen kurzfristig oder langfristig gespeichert wird.

Ein kleiner Moment aus dem Alltag

Emma lernt Vokabeln fast eine Stunde lang.

Am Abend kann sie alles.
Am nächsten Tag fehlen plötzlich wieder viele Wörter.

Frustrierend.

Dann verändert sie nur eine Sache:
Statt die Wörter immer wieder zu lesen, beginnt sie, sich selbst aktiv abzufragen.

Kurze Einheiten.
Weniger Zeit.
Aber deutlich mehr Wiederholung aus dem Kopf.

Nach einigen Tagen merkt sie:
Sie muss viel weniger neu lernen.

Nicht weil sie mehr gemacht hat –
sondern weil ihr Gehirn aktiver arbeiten musste.

Was wirklich hilft, damit Schulstoff hängen bleibt

1️⃣ Aktives Erinnern statt passives Lesen

Eine der wirksamsten Lernmethoden ist das sogenannte „aktive Abrufen“.

Das bedeutet:
Nicht nur anschauen – sondern versuchen, Inhalte ohne Vorlage aus dem Kopf zu holen.

Zum Beispiel:

  • Karteikarten
  • sich selbst Fragen stellen
  • Aufgaben ohne Hilfe lösen
  • Inhalte laut erklären

Das ist anstrengender als reines Lesen.
Aber genau deshalb deutlich effektiver.

Denn jedes aktive Erinnern stärkt die Gedächtnisspur im Gehirn.

2️⃣ Kleine Wiederholungen schlagen stundenlanges Lernen

Viele Kinder lernen zu selten – dafür zu lange.

Eine Stunde am Sonntag.
Dann tagelang nichts mehr.

Für das Gehirn ist das wenig hilfreich.

Effektiver sind:

  • kurze Lerneinheiten
  • regelmäßige Wiederholungen
  • kleine Abrufphasen über mehrere Tage verteilt

Schon 10–15 Minuten können einen großen Unterschied machen.

Nicht die Länge entscheidet.
Sondern die Wiederholung zur richtigen Zeit.

3️⃣ Bilder und Verknüpfungen nutzen

Unser Gehirn speichert keine einzelnen Informationen besonders gut.
Es speichert vor allem Verbindungen.

Genau deshalb bleiben:

  • Bilder,
  • Geschichten,
  • Farben
  • oder ungewöhnliche Verknüpfungen

oft viel länger im Kopf als reines Auswendiglernen.

Ein Beispiel:
Das Wort „Photosynthese“ bleibt leichter hängen, wenn ein Kind sich innerlich vorstellt, wie eine Pflanze Sonnenlicht „einsammelt“ und daraus Energie baut.

Je bildlicher und lebendiger Informationen werden, desto besser können sie behalten werden.

4️⃣ Überblick schaffen statt nur Aufgaben lösen

Viele Schülerinnen und Schüler scheitern nicht an einzelnen Aufgaben, sondern am fehlenden Gesamtbild.

Sie lernen Details – aber verstehen nicht, wie alles zusammenhängt.

Genau deshalb helfen:

  • visuelle Übersichten
  • Strukturierungen
  • Mindmaps
  • Zusammenfassungen

Denn unser Gehirn merkt sich Zusammenhänge deutlich besser als isolierte Einzelinformationen.

Zur Unterstützung sind in den letzten Jahren bei uns viele Mindmaps zum Unterrichtsstoff entstanden, die genau dabei helfen sollen, Themen übersichtlicher und verständlicher zu machen.

Unsere Mindmaps findest du hier:
https://auftrab.info/mindmaps/

Warum „viel lernen“ oft schlechter ist als „richtig lernen“

Das Gehirn braucht keine Dauerbelastung.
Es braucht Aktivierung.

Drei Stunden passives Lernen bringen häufig weniger als:

  • kurze,
  • konzentrierte
  • und aktive Wiederholungen.

Effizientes Lernen bedeutet deshalb nicht: mehr Zeit investieren.

Sondern: die Zeit gehirngerechter nutzen.

Was Eltern häufig unterschätzen

Viele Eltern achten verständlicherweise darauf:
„Hat mein Kind gelernt?“

Die wichtigere Frage wäre oft:
Wie wurde gelernt?

Denn:

  • fünfmal lesen ist nicht automatisch effektiv
  • lange Lernzeiten bedeuten nicht automatisch gutes Lernen
  • Wiederholen allein reicht selten aus

Entscheidend ist, ob das Gehirn aktiv arbeiten musste.

3 einfache Tipps für zuhause

✅ Stoff erklären lassen

Wer etwas erklären kann, hat es meist wirklich verstanden.

✅ Kurz und regelmäßig lernen

Lieber täglich 15 Minuten als einmal drei Stunden.

✅ Wiederholen mit Abstand

Kurze Wiederholungen an mehreren Tagen wirken deutlich stärker als einmaliges Intensivlernen.

Was Schülerinnen und Schüler mitnehmen können

Vergessen ist normal.

Das bedeutet nicht, dass man „schlecht lernen“ kann.

Oft fehlt einfach die passende Methode.

Wenn Lernen:

  • aktiver,
  • strukturierter
  • und gehirngerechter wird,

lässt sich Schulstoff deutlich leichter behalten – und oft sogar mit weniger Zeitaufwand.

Und genau das macht langfristig den Unterschied.

Grundlagen Analysis

Grundlagen Analysis

Nullstellenbestimmung

ist eine wichtige Grundlage in der Analysis der Kursstufe. Du benötigst sie nicht nur zur klassischen Berechnung von Schnittpunkten mit der x-Achse, sondern auch für die Bestimmung von Extrem- und Wendepunkten sowie für die Integralrechnung. Die folgende Mindmap zeigt dir alle wichtigen Inhalte und Lösungswege übersichtlich:

Mindmap zu Analysis Grundlagen mit Nullstellen, Extrempunkten, Wendepunkten, Schnittpunkten und verschiedenen Lösungsverfahren

© auftrab.info
Diese Mindmap ist urheberrechtlich geschützt. Kostenlose Nutzung für schulische Zwecke ist erlaubt. Digitale Veröffentlichung nur unverändert und mit Quellenangabe („auftrab.info“). Kommerzielle Nutzung (z. B. durch Nachhilfeanbieter) nur mit schriftlicher Genehmigung.
→ Details: auftrab.info/nutzungsbedingung-fuer-mindmaps/

Wichtige Inhalte im Überblick

Nullstellen und Schnittpunkte mit der x-Achse
Nullstellen sind die Punkte, an denen eine Funktion den Wert 0 annimmt. Sie entsprechen den Schnittpunkten mit der x-Achse.

Schnittpunkte zweier Funktionen
Um Schnittpunkte zu berechnen, setzt du zwei Funktionen gleich und löst die entstehende Gleichung.

Hochpunkte und Tiefpunkte
Hoch- und Tiefpunkte (Extrempunkte) geben die höchsten und niedrigsten Stellen einer Funktion an.

Wendepunkte
Wendepunkte sind Punkte, an denen sich das Krümmungsverhalten einer Funktion ändert.

Wichtige Lösungsverfahren

Viele der folgenden Methoden kennst du bereits aus dem Thema quadratische Gleichungen lösen.

Termumformung
Durch geschicktes Umstellen lassen sich viele Gleichungen direkt lösen.

p-q-Formel
Eine wichtige Methode zum Lösen quadratischer Gleichungen.

Substitution
Komplexe Gleichungen werden durch Ersetzen vereinfacht.

Polynomdivision
Hilft beim Vereinfachen und Faktorisieren von Polynomen.

Newton-Verfahren
Ein numerisches Verfahren zur näherungsweisen Bestimmung von Nullstellen.

Ausklammern und Satz vom Nullprodukt
Durch Ausklammern lassen sich Terme vereinfachen und mit dem Satz vom Nullprodukt lösen – eine wichtige Grundlage, die du bereits beim Vereinfachen von Termen kennengelernt hast.

Die Analysis ist ein zentraler Bestandteil der Mathematik in der Kursstufe. Wer die wichtigsten Begriffe und Lösungsverfahren beherrscht, kann Funktionen sicher analysieren und Aufgaben erfolgreich lösen.

Extremwertprobleme

Extremwertprobleme

Extremwertprobleme

 gehören zu den wichtigsten Anwendungen der Analysis. Dabei geht es darum, eine Größe zu maximieren oder zu minimieren. Die notwendigen Grundlagen dazu findest du in den Analysis Grundlagen. Die folgende Mindmap zeigt dir alle wichtigen Schritte und Zusammenhänge übersichtlich:

Mindmap zu Extremwertproblemen mit Zielfunktion, Hauptbedingung, Nebenbedingung und Ableitungen zur Bestimmung von Maximum und Minimum

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Diese Mindmap ist urheberrechtlich geschützt. Kostenlose Nutzung für schulische Zwecke ist erlaubt. Digitale Veröffentlichung nur unverändert und mit Quellenangabe („auftrab.info“). Kommerzielle Nutzung (z. B. durch Nachhilfeanbieter) nur mit schriftlicher Genehmigung.
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Grundlagen

Bei Extremwertproblemen suchst du den größten oder kleinsten Wert einer Größe. 
Typische Fragestellungen:
– maximal
– minimal
– möglichst groß
– möglichst klein

Ablauf

Hauptbedingung (HB) aufstellen

Die Hauptbedingung beschreibt die Größe, die optimiert werden soll.

 Beispiele:
– eine Fläche soll minimiert werden
– ein Volumen soll maximiert werden
– ein Umfang soll am größten werden

Ziel: Eine Funktion aufstellen, die maximiert oder minimiert wird

Nebenbedingung (NB) nutzen

Die Nebenbedingung liefert zusätzliche Informationen aus dem Text.

Beispiele:
– gegebene Länge
– gegbenes Volumen
– Zusammenhang zwischen Variablen / Funktion

Wichtig: Oft muss die Nebenbedingung noch eine Größe umgestellt werden.

Zielfunktion aufstellen

Die Zielfunktion ist die Funktion, die du später untersuchst.

Vorgehen: Nebenbdingung wird in die Hauptbdingung eingesetzt

 Ziel: Funktion mit nur einer Variablen

Extremstelle berechnen

Jetzt wird die Zielfunktion untersucht:
1. Ableitung bilden
2. f'(x) = 0 setzen
3. Mit zweiter Ableitung prüfen

Ergebnis: Maximum oder Minimum

Zur Bestimmung dieser Punkte nutzt du die gleichen Methoden wie bei Hochpunkten und Tiefpunkten.

Allgemeine Vorgehensweise

  1. Hauptbedingung aufstellen
  2. Nebenbedingung aufstellen
  3. Nebenbedingung umstellen
  4. in Hauptbedingung einsetzen
  5. Zielfunktion aufstellen
  6. ableiten und Extremstelle bestimmen
  7. Ergebnis interpretieren

Viele Rechenschritte wie das Umformen und Vereinfachen kennst du bereits aus dem Vereinfachen von Termen.

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