Grundlagen Analysis

Grundlagen Analysis

Nullstellenbestimmung

ist eine wichtige Grundlage in der Analysis der Kursstufe. Du benötigst sie nicht nur zur klassischen Berechnung von Schnittpunkten mit der x-Achse, sondern auch für die Bestimmung von Extrem- und Wendepunkten sowie für die Integralrechnung. Die folgende Mindmap zeigt dir alle wichtigen Inhalte und Lösungswege übersichtlich:

Mindmap zu Analysis Grundlagen mit Nullstellen, Extrempunkten, Wendepunkten, Schnittpunkten und verschiedenen Lösungsverfahren

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Wichtige Inhalte im Überblick

Nullstellen und Schnittpunkte mit der x-Achse
Nullstellen sind die Punkte, an denen eine Funktion den Wert 0 annimmt. Sie entsprechen den Schnittpunkten mit der x-Achse.

Schnittpunkte zweier Funktionen
Um Schnittpunkte zu berechnen, setzt du zwei Funktionen gleich und löst die entstehende Gleichung.

Hochpunkte und Tiefpunkte
Hoch- und Tiefpunkte (Extrempunkte) geben die höchsten und niedrigsten Stellen einer Funktion an.

Wendepunkte
Wendepunkte sind Punkte, an denen sich das Krümmungsverhalten einer Funktion ändert.

Wichtige Lösungsverfahren

Viele der folgenden Methoden kennst du bereits aus dem Thema quadratische Gleichungen lösen.

Termumformung
Durch geschicktes Umstellen lassen sich viele Gleichungen direkt lösen.

p-q-Formel
Eine wichtige Methode zum Lösen quadratischer Gleichungen.

Substitution
Komplexe Gleichungen werden durch Ersetzen vereinfacht.

Polynomdivision
Hilft beim Vereinfachen und Faktorisieren von Polynomen.

Newton-Verfahren
Ein numerisches Verfahren zur näherungsweisen Bestimmung von Nullstellen.

Ausklammern und Satz vom Nullprodukt
Durch Ausklammern lassen sich Terme vereinfachen und mit dem Satz vom Nullprodukt lösen – eine wichtige Grundlage, die du bereits beim Vereinfachen von Termen kennengelernt hast.

Die Analysis ist ein zentraler Bestandteil der Mathematik in der Kursstufe. Wer die wichtigsten Begriffe und Lösungsverfahren beherrscht, kann Funktionen sicher analysieren und Aufgaben erfolgreich lösen.

Extremwertprobleme

Extremwertprobleme

Extremwertprobleme

 gehören zu den wichtigsten Anwendungen der Analysis. Dabei geht es darum, eine Größe zu maximieren oder zu minimieren. Die notwendigen Grundlagen dazu findest du in den Analysis Grundlagen. Die folgende Mindmap zeigt dir alle wichtigen Schritte und Zusammenhänge übersichtlich:

Mindmap zu Extremwertproblemen mit Zielfunktion, Hauptbedingung, Nebenbedingung und Ableitungen zur Bestimmung von Maximum und Minimum

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Grundlagen

Bei Extremwertproblemen suchst du den größten oder kleinsten Wert einer Größe. 
Typische Fragestellungen:
– maximal
– minimal
– möglichst groß
– möglichst klein

Ablauf

Hauptbedingung (HB) aufstellen

Die Hauptbedingung beschreibt die Größe, die optimiert werden soll.

 Beispiele:
– eine Fläche soll minimiert werden
– ein Volumen soll maximiert werden
– ein Umfang soll am größten werden

Ziel: Eine Funktion aufstellen, die maximiert oder minimiert wird

Nebenbedingung (NB) nutzen

Die Nebenbedingung liefert zusätzliche Informationen aus dem Text.

Beispiele:
– gegebene Länge
– gegbenes Volumen
– Zusammenhang zwischen Variablen / Funktion

Wichtig: Oft muss die Nebenbedingung noch eine Größe umgestellt werden.

Zielfunktion aufstellen

Die Zielfunktion ist die Funktion, die du später untersuchst.

Vorgehen: Nebenbdingung wird in die Hauptbdingung eingesetzt

 Ziel: Funktion mit nur einer Variablen

Extremstelle berechnen

Jetzt wird die Zielfunktion untersucht:
1. Ableitung bilden
2. f'(x) = 0 setzen
3. Mit zweiter Ableitung prüfen

Ergebnis: Maximum oder Minimum

Zur Bestimmung dieser Punkte nutzt du die gleichen Methoden wie bei Hochpunkten und Tiefpunkten.

Allgemeine Vorgehensweise

  1. Hauptbedingung aufstellen
  2. Nebenbedingung aufstellen
  3. Nebenbedingung umstellen
  4. in Hauptbedingung einsetzen
  5. Zielfunktion aufstellen
  6. ableiten und Extremstelle bestimmen
  7. Ergebnis interpretieren

Viele Rechenschritte wie das Umformen und Vereinfachen kennst du bereits aus dem Vereinfachen von Termen.

Funktionsgleichung bestimmen

Funktionsgleichung bestimmen

Funktionsgleichungen bestimmen (Rekonstruktion)

Oft bekommst du in Aufgaben nur einzelne Informationen über eine Funktion und sollst daraus die passende Funktionsgleichung aufstellen. Genau darum geht es bei der Rekonstruktion von Funktionen. Das folgende Mindmap zeigt dir alle wichtigen Methoden, Eigenschaften und Lösungswege übersichtlich:

Mindmap zur Rekonstruktion von Funktionen mit Funktionsgleichung bestimmen, Gleichungssystemen, Ableitungen und Eigenschaften

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Grundlagen

Bei der Rekonstruktion suchst du eine Funktionsgleichung, die bestimmte Bedingungen erfüllt.

Ziel: Eine Funktion so bestimmen, dass sie zu den gegebenen Eigenschaften passt

Vorgehensweise

1. Gleichung aufstellen

Der erste Schritt ist immer, einen passenden Ansatz für die Funktion zu wählen.

Beispiele:
– 3er Grad: f(x) = ax³ + bx² + cx + d
– 4er Grad: f(x) = ax⁴ + bx³ + cx² + dx + e

Der Ansatz ergibt sich aus dem Bild (Graph) oder aus dem Text (z. B. Grad der Funktion)

2. Symmetrie erkennen

Symmetrie kann dir die Aufgabe deutlich vereinfachen.
Achsensymmetrie: nur gerade Potenzen enthalten
Punktsymmetrie: nur ungerade Potenzen enthalten

Vorteil: Weniger Variablen → einfacheres Gleichungssystem

3. Ableitungen aufstellen

Je nach Aufgabe benötigst du Ableitungen 
– f'(x) für Steigung / Extrempunkte
– f“(x) für Wendepunkte

Wichtig: Nicht immer werden alle Ableitungen benötigt – das hängt von der Aufgabe ab.

4. Eigenschaften nutzen

Typische Angaben aus Aufgaben:

  • Punkt liegt auf dem Graphen → f(x) einsetzen
  • Nullstelle → f(x) = 0
  • Hoch- oder Tiefpunkt → f'(x) = 0
  • Wendepunkt → f“(x) = 0
  • Steigung → f'(x) einsetzen
  • usw.

Diese Eigenschaften liefern die Gleichungen für dein Gleichungssystem

5. Gleichungssystem lösen

Aus den gegebenen Eigenschaften entstehen mehrere Gleichungen.

Methoden zum lösen von Gleichungssystemen
– Einsetzungsverfahren
– Additionsverfahren
– Gleichsetzungsverfahren

Ziel: Unbekannte Koeffizienten bestimmen

Grenzwerte gegen unendlich

Grenzwerte gegen unendlich

Grenzwerte gegen unendlich

gehört bei einer Kurvenuntersuchung häufig mit dazu. Es wird untersucht wie sich die Funktionswerte bei sehr großen x-Werte verhalten. Genau darum geht es bei Grenzwerten gegen unendlich. Die folgende Mindmap zeigt dir alle wichtigen Regeln, Merksätze und Lösungswege übersichtlich:

Mindmap zu Grenzwerten gegen unendlich mit Regeln für Zähler und Nenner, Ausklammern, Funktionsverhalten und Beispielen

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Grundlagen

Bei Grenzwerten gegen unendlich wird untersucht, welchen Wert eine Funktion annimmt, wenn x immer größer wird.

Ziel: Verhalten der Funktion für x → ∞ verstehen

Wichtige Fälle im Überblick

Nenner wächst schneller als der Zähler
Wenn der Nenner eine höhere Potenz hat als der Zähler, geht der Bruch gegen 0.
Beispiel: x² / x³ → 0
Merksatz: Der Nenner „gewinnt“ → Ergebnis ist 0

Zähler wächst schneller als der Nenner
Wenn der Zähler eine höhere Potenz hat, wächst der Ausdruck gegen unendlich.
Ergebnis: ±∞
Wichtig: Auf das Vorzeichen achten!

Zähler und Nenner haben gleiche Potenz
Hier betrachtet man nur die führenden Koeffizienten.
Beispiel: 5x / x → 5
Merksatz: Die Zahl bleibt bestehen

Zentrale Methode: Ausklammern

Die wichtigste Methode zur Berechnung von Grenzwerten ist das Ausklammern der höchsten Potenz.

Vorgehen:
– höchste Potenz ausklammern
– Bruch vereinfachen
– Grenzwert bestimmen

Merksatz: Die Grundlage ist das Ausklammern

Weitere wichtige Hinweise

Vorzeichen beachten
Besonders bei negativen Faktoren kann das Ergebnis ±∞ sein.

Gerade und ungerade Potenzen
Diese beeinflussen das Verhalten der Funktion für große x-Werte.

Wertetabelle nutzen
Setze große Werte ein (z. B. 10, 100, 1000), um das Verhalten zu überprüfen.

!!! Solltest du dir bei dem Ausklammern und mit dem Nenner und Zähler unsicher sein, nehme einfach die Wertetabelle. Die geht immer 🙂 !!!

Hochpunkte, Tiefpunkte, Wendepunkte & Sattelpunkte berechnen

Hochpunkte, Tiefpunkte, Wendepunkte & Sattelpunkte berechnen

Hochpunkte, Tiefpunkte, Wendepunkte und Sattelpunkte

gehören zur Kurvenuntersuchung. Wichtige Grundlage für die Bestimmung dieser Punkte ist das Wissen zur „Nullstellenbestimmung“. Das folgende Mindmap zeigt dir alle wichtigen Schritte und Zusammenhänge zur Bestimmung der Punkte:

Mindmap zu Hochpunkten, Tiefpunkten, Wendepunkten und Sattelpunkten mit Ableitungen, Regeln und Vorgehensweise

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Hochpunkte und Tiefpunkte (Extrempunkte)

Hochpunkte (HP) und Tiefpunkte (TP) sind sogenannte Extrempunkte. An diesen Stellen hat die Funktion ihren größten oder kleinsten Wert in einem bestimmten Bereich.

Vorgehen:
1. Erste Ableitung bilden: f'(x)
2. f'(x) = 0 setzen
3. Zweite Ableitung prüfen:
    – f“(x) > 0 → Tiefpunkt
    – f“(x) < 0 → Hochpunkt
4. x-Wert in die Funktion einsetzen → y-Wert berechnen
5. Punkt angeben

Wichtig: Am Hoch- und Tiefpunkt ist die Steigung immer 0.

Wendepunkte (WP)

Ein Wendepunkt ist ein Punkt, an dem sich das Krümmungsverhalten der Funktion ändert.

Merkmale:
– Der Graph wechselt von „linksgekrümmt“ zu „rechtsgekrümmt“ (oder umgekehrt)
– Die Steigung ist dort maximal oder minimal

Vorgehen:
– Zweite Ableitung bilden: f“(x)
– f“(x) = 0 setzen
– Mit der dritten Ableitung prüfen: f“'(x) ≠ 0
– Punkt berechnen

Sattelpunkte (SP)

Ein Sattelpunkt ist ein besonderer Wendepunkt.

Eigenschaften:
– kein Hochpunkt
– kein Tiefpunkt
– waagerechte Tangente

Bedingungen:
– f'(x) = 0
– f“(x) = 0
– f“'(x) ≠ 0

Allgemeine Vorgehensweise

Bei allen Punkten gehst du ähnlich vor:
– Ableitungen bilden
– Gleichungen lösen
– Ergebnisse überprüfen
– Punkt berechnen

Grenzwerte gegen eine Zahl

Grenzwerte gegen eine Zahl

Grenzwerte gegen eine Zahl

Dabei wird oft untersucht, wie sich eine Funktion verhält, wenn sich x einer bestimmten Zahl nähert. Genau darum geht es bei Grenzwerten gegen eine Zahl. Die folgende Mindmap zeigt dir alle wichtigen Lösungswege und Methoden übersichtlich:

Mindmap zu Grenzwerten gegen eine Zahl mit Einsetzen, Umformen, Wertetabelle, h-Methode und Verhalten von links und rechts

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Grundlagen

Beim Grenzwert gegen eine Zahl betrachtet man, was mit einer Funktion passiert, wenn sich x einem bestimmten Wert nähert.
Ziel: Verhalten der Funktion für x → „gegen eine Zahl“ verstehen

Verhalten von links und rechts
Bei Grenzwerten gegen eine Zahl ist es wichtig, das Verhalten von beiden Seiten zu betrachten:
– Annäherung von links und
– Annäherung von rechts

 Nur wenn beide gleich sind, existiert der Grenzwert!

Wichtige Lösungswege

1. Einsetzen
Setze den Wert direkt in die Funktion ein.
Wichtig: Das funktioniert nur, wenn im Nenner keine 0 entsteht!

2. Umformen 
Falls beim Einsetzen ein Ausdruck der Form 0/0 entsteht, musst du den Term umformen.

Typische Methoden:
– Ausklammern
– Binomische Formeln anwenden
– Faktorisieren

Ziel: Den Term so vereinfachen, dass sich der Grenzwert berechnen lässt

3. Wertetabelle
Berechne Funktionswerte für Zahlen, die sich der Stelle annähern (von links und rechts).

Beispiel: Grenzwert gegen 1
– 0,9 / 0,99 / 0,999 
– 1,1 / 1,01 / 1,001

4. h-Methode
Eine weitere Möglichkeit ist die h-Methode, bei der man sich der Stelle schrittweise nähert.

 

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